Burnout-Prävention und -Intervention im Marketing

Anleitung zu innerer Change-Kommunikation, freundlichen Selbstbriefings und gesunder Erschöpfung

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Widmung

Dieses Buch ist allen gewidmet, die alles geben und die Wahrnehmung haben, dass es ihnen niemand so recht dankt. Die Familie nicht, die Abteilung nicht, der Markt nicht, der Chef nicht, die Gesundheit nicht. Es ist als Anleitung zur Vorratshaltung gedacht. Kraftvorrat. Schlafvorrat. Geduldsvorrat. Anerkennungsvorrat. Loyalitätsvorrat. Geldvorrat. Damit magere Zeiten, etwa in Sachen Anerkennung und Erfolg, nicht zur emotionalen Hungersnot werden, sondern zu Zeiten des Reifens und Wachsens.

Gebrauchsanweisung für dieses Buch

Sie können dieses Buch Kapitel für Kapitel über mehrere Tage lesen oder in etwa einer Stunde durch sein. Zumindest, was das Erfassen der wesentlichen Punkte betrifft. Wenn Sie es im Schnelldurchlauf durchgesehen haben, lesen Sie es bitte noch einmal bzw. richtig, damit die Wahrscheinlichkeit für Veränderungen erhöht wird. Sie sollen aus diesem Buch den größtmöglichen Nutzen ziehen können. Deshalb sind die wesentlichen Punkte zu den einzelnen Unterthemen in Change-Boxen zusammengefasst. Sie erkennen dort den Anlass, den Sinnzusammenhang, das How-to und das Ergebnis von Veränderungen Ihrer bisherigen Haltung, Denk- und Handlungsweise. hier im Buch / E-Book weiterlesen

Krankenkassenausgaben

Versicherungen und Krankenkassen verfügen über aufschlussreiche Daten. Filtert und extrahiert man aus diesen Daten bestimmte Merkmale, lassen sich Auffälligkeiten und Tendenzen feststellen. So könnte die branchenbezogene Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage im zeitlichen Umfeld von Konsumgroßveranstaltungen (Publikums- und Fachmessen) sowie nach Produkteinführungen Aufschluss über die Belastung in der Marketingbranche geben. Allzu tief lassen sich die Versicherer zwar nicht in die Daten schauen. Dennoch kann man aus den zur Verfügung gestellten
Informationen einen Eindruck gewinnen: Werbung und Marketing sind keine Biotope für sanfte Gemüter. Das ahnte man zwar schon, doch in der folgenden Tabelle finden sich datenbasierte Indizien:

Die Berufsgruppe Werbung und Marketing verzeichnet hinsichtlich der Abwesenheitstage durch Erkrankungen in der Betrachtung der Jahre von 2014 bis 2018 relativ stabil ein rund 75 Prozent höheres AU-Volumen als die Berufsgruppen hier im Buch / E-Book weiterlesen

Aus dem Kapitel „Erste Anregungen zur Veränderung“

Basis für eine gute Beziehung zu mir selbst: Ich lerne, auch meine anstrengenden Seiten gut zu leiden. Meinen Hang zum Dozieren, meine Neigung, die Dinge extrem genau zu nehmen – alle meine Eigenheiten lassen sich auf Seiten zurückführen, die gute Intentionen und Kompetenzen haben, bisher nur leider zu selten zu Wort gekommen sind.

Überforderungsmuster kann man verändern

Das Konzept zu der hier folgenden Darstellung ist im Praxisalltag entstanden. Mir war aufgefallen, dass die Klienten ihre Belastung meistens eher beiläufig erwähnten. So, als wäre sie selbstverständlich. Die meisten Klienten scheinen davon auszugehen, dass ihr Berater oder Therapeut dieselben Bilder in sich trägt wie sie. Natürlich ist das nicht der Fall. Und so kommt es zu einer ständigen Diskrepanz zwischen den Annahmen zu Lasten und Überlastungen. Das betrifft auch den Zustand erheblicher Arbeitsüberlastung. Sie wird zu einer gefährlichen Selbstverständlichkeit, zur Selbstverständlichkeitsfalle. In diese Falle hier im Buch / E-Book weiterlesen

Aus dem Kapitel „Vermeintlich Bekanntes mit neuen Augen sehen“

Stellen Sie sich jetzt vor, Ihr Unbewusstes würde ab jetzt diplomatische Beziehungen zum Bewussten aufnehmen. Im übertragenen Sinn an der grünen Grenze, auf einer erdachten Wiese in Ihrem Inneren, abseits von allem Medienrummel (reden Sie mit niemand darüber). Gehen Sie einfach davon aus, dass die beiden eine gemeinsame Sprache finden, wahrscheinlich schon … hier im Buch / E-Book weiterlesen

Aus dem Kapitel „Entscheidende Briefings mit allen Stakeholdern“

Warum führt ein nicht eindeutig erteilter Auftrag zu Streit?

Weil ohne die Verabredung über ein Werk keine Übereinkunft hinsichtlich des Ergebnisses erzielt werden kann. Jeder hat also nach Abschluss des Werkes aus seiner Sicht Grund genug, enttäuscht zu sein und Neuanfertigung bzw. Nachbesserung zu verlangen. Niemand will dafür verantwortlich sein, dass sich nicht jeder dasselbe dabei denken kann, wenn es beispielsweise heißt: Wir wollen die Markenbekanntheit steigern. Oft werden solche Luftschlösserziele hier im Buch / E-Book weiterlesen

Reden Sie überhaupt mit sich?

Wenn Sie mit sich ins Gespräch kommen – was ist der Stil Ihrer Selbstgespräche? Meinen Sie, sich nach den Jahren schon so sehr zu kennen, dass Sie sich unbemerkt und folgenlos ignorieren könnten? An Selbstbriefings in Form interner Leistungsanweisungen mangelt es keinem, der in der Nähe eines Burnout-Syndroms arbeitet. Es geht nicht um Leistung, sondern um Einteilung, Priorisierung. Freundliche Selbstbriefings können Sie am besten in solchen Situationen hier im Buch / E-Book weiterlesen

Anerkannte und nicht anerkannte Erschöpfung

Jeder hält es wohl für normal, wenn der Feldarbeiter nach einem Tagwerk in der sengenden Sommersonne erschöpft in den Feierabend geht. Beim Arbeiter sieht man schließlich, was er den ganzen Tag geschafft hat. Spargel gestochen, Heu eingefahren, Rüben geerntet – die Erschöpfung wird anerkannt. Die Leistung ist bewiesen, weil sie eindeutig sicht- und messbar ist. Niemand würde einen Feldarbeiter unentgeltlich bis in die Nacht weiterarbeiten lassen. Weil irgendein Termin ansteht. Oder warum auch immer. Es würde Verstärkung geholt werden. In Marketingabteilungen oder Werbeagenturen hier im Buch / E-Book weiterlesen

Freundliche Selbstbriefings

Was ein Werbebriefing ist, wissen die Verantwortlichen in der Marketingabteilung und die Kreativen in der Werbeagentur. Zumindest haben es die meisten schon gehört. David Ogilvy forderte: „Give me the freedom of a tight brief“. Viele Kunden liefern jedoch keine oder nur sporadische Briefings.